Drei Elementaranalysatoren Mol CS1500 mit glühendem Verbrennungsofen

Mol Analytik GmbH · München

Kohlenstoff und Schwefel, bis auf 0,025 Milligramm.

Mol Analytik entwickelt und baut Elementaranalysatoren und Hochtemperaturöfen für die Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel in Feststoffen. Robust genug für die Schwerindustrie, präzise genug für die Forschung.

1550°C
Maximale Ofentemperatur
0,025mg
Untere Bestimmungsgrenze
60–120s
Analysendauer
4
Unabhängige IR-Detektoren
Entwicklung und FertigungMünchen, Deutschland
Am Markt seit2017
Vertrieb und Serviceweltweites Partnernetz
Applikationslaborkostenlose Probenanalyse

Kostenlose Probenanalyse

Schicken Sie uns Ihre Probe. Wir messen sie.

Über Analyseergebnisse zu sprechen, ist das eine. Zu erleben, was ein Mol Analysator aus Ihrem Material herausholt, ist etwas ganz anderes. Wir analysieren Ihre Probe in unserem Applikationslabor in München – kostenlos und unverbindlich.

Die vier Schritte zu Ihrem persönlichen Applikationsbericht

  1. 01

    Probe senden

    Schicken Sie uns 20 bis 50 Gramm Ihres Materials mit einer kurzen Beschreibung: Matrix, erwarteter Gehaltsbereich, geforderte Norm.

  2. 02

    Wir messen

    Unsere Applikationsspezialisten entwickeln die Methode für Ihre Matrix und fahren eine vollständige Messreihe.

  3. 03

    Sie bekommen die Zahlen

    Sie erhalten einen Applikationsbericht mit Einzelmessungen, Mittelwert und absoluter sowie relativer Abweichung. Dieselben Daten, die Sie oben auf dieser Seite sehen.

  4. 04

    Erst dann die Kaufentscheidung

    Die Analyse verpflichtet Sie zu nichts. Entscheiden Sie sich danach für ein Gerät, legen wir Detektorkonfiguration und Messbereich auf Basis Ihrer eigenen Messergebnisse fest. Sie bekommen also kein Standardgerät, sondern eines, dessen Messbereich auf Ihre Proben zugeschnitten ist – ohne Aufpreis.

Probe einsenden

Kein Vertriebsgespräch als Vorbedingung. Sie bekommen Messwerte, auch wenn Sie sich danach anders entscheiden.

kostenlos

Oder schauen Sie live zu.

Auf Wunsch messen wir Ihre Probe in einem Online-Meeting, während Sie zusehen. Sie verfolgen Einwaage, Verbrennungsverlauf und Messkurve in Echtzeit auf unserem Bildschirm und können direkt Fragen stellen. Im Anschluss erhalten Sie das vollständige Protokoll der gemeinsam durchgeführten Messungen – mit allen Einzelwerten, Mittelwert und Abweichungen. Sie haben also beides: den Messwert auf dem Papier und die Gewissheit, gesehen zu haben, wie er zustande kam.

Live-Messung vereinbaren

Mol CS1500 Elementaranalysator, Detailansicht der Frontblende mit Durchflussmessern und glühendem Ofen

Elementaranalysator

Mol CS1500

Unter 180 Liter Bauvolumen – einer der kompaktesten Analysatoren seiner Klasse. Integrierter Hochtemperaturofen bis 1550 °C, hohe Einwaagen bis 10 Gramm bei Bodenproben, Messbereiche individuell auf Ihre Matrix zugeschnitten.

  • 450 – 1550 °C
  • 0,1 °C Auflösung
  • bis 100 % C
  • bis 20 % S

Zum Gerät

Mol Premier® 1000 Verbrennungsofen, Mol Premier® 1350 Verbrennungsofen und Mol Premier® 1350 Ausglühofen mit glühenden Ofenöffnungen

Hochtemperaturöfen

Mol Premier®

Widerstandsbeheizte Hochtemperaturöfen. Für jede Probe den richtigen Ofen: für besonders große Proben, für besonders hohe Temperaturen und für besonders niedrige Konzentrationen.

  • Mol Premier® 1350 VerbrennungsofenVollständige Oxidation der Probe im Sauerstoffstrom bei bis zu 1550 °C.
  • Mol Premier® 1350 AusglühofenGlüht Tiegel und Schiffchen aus und senkt so den Kohlenstoff-Blindwert – eine wichtige Voraussetzung für die Spurenanalytik.
  • Mol Premier® 1000 VerbrennungsofenFür besonders große Proben. Großer Rohrdurchmesser, zerstörungsfreie Bestimmung.

Mol Premier® 1000 Verbrennungsofen, Mol Premier® 1350 Verbrennungsofen und Mol Premier® 1350 Ausglühofen.

Elementaranalysator

Mol CS1000

Der Analysator mit externem Ofen. Über die Mol Multi Furnace Technologie lassen sich bis zu drei Hochtemperaturöfen an einem einzigen Analysator betreiben – etwa zwei Verbrennungsöfen für verschiedene Matrizes plus einen Ausglühofen. Jederzeit nachrüstbar.

  • bis zu 3 Öfen
  • TC und TS simultan
  • TOC und TIC
  • 1 – 4 IR-Zellen

Zum Gerät

Mol Elementaranalysator in Frontansicht

Mol Multi Furnace

Ein Analysator, bis zu drei Öfen.

Zwei Verbrennungsöfen für unterschiedliche Matrizes und ein Ausglühofen zur Absenkung des Kohlenstoff-Blindwerts – alle an einem Mol CS1000 und aus einer Software gesteuert. Sie wechseln die Anwendung per Mausklick statt den Ofen umzubauen, und erweitern die Anlage, wenn der Bedarf wächst.

Mol CS1000 Elementaranalysator mit zwei Mol Premier 1350 Verbrennungsöfen und einem Mol Premier 1350 Ausglühofen, gesteuert über einen gemeinsamen Rechner
Ausbaustufe mit drei Öfen: Mol CS1000, zwei Mol Premier® 1350 Verbrennungsöfen und ein Mol Premier® 1350 Ausglühofen.

Messprinzip

Verbrennung, Reinigung, Detektion.

Jede Analyse folgt demselben physikalischen Pfad – nachvollziehbar und reproduzierbar.

  1. Verbrennung im Sauerstoffstrom

    Die Probe wird im Keramikschiffchen eingewogen und im horizontalen Widerstandsofen bei bis zu 1550 °C verbrannt. Sauerstoff dient gleichzeitig als Oxidationsmittel und Trägergas. Der enthaltene Kohlenstoff oxidiert zu CO₂, der Schwefel zu SO₂. Entscheidend ist dabei die Temperatur: Sulfate zersetzen sich erst oberhalb von etwa 1400 °C vollständig – bleiben sie stabil, fällt der Schwefelwert zu niedrig aus. Die Mol Premier® Öfen erreichen bis 1550 °C und decken diesen Bereich ab.

  2. Gasreinigung und Trocknung

    Ein elektronischer Durchflussregler hält die Strömung konstant. Staubfallen und Feuchtigkeitsabsorber liefern ein staubfreies, trockenes Gasgemisch an die Messzellen. Das schont die Optik und stabilisiert die Basislinie über lange Messreihen.

  3. NDIR-Detektion

    Die Detektion erfolgt in elementspezifischen, nichtdispersiven Infrarotmesszellen. Jedes Gas absorbiert Infrarotlicht nach seinem eigenen Spektralmuster, die Absorption ist der Konzentration proportional. Der Infrarotpfad besteht aus Aluminium und Gold.

  4. Auswertung auf die Einwaage

    Die Signale werden linearisiert, integriert, durch das Probengewicht dividiert und als Massenanteil in Prozent C und Prozent S ausgegeben. Die Waage übermittelt die Einwaage direkt an den PC, manuelle Eingabe ist ebenfalls möglich.

Technik im Detail

Entwickelt für höchste Ansprüche.

Mol NDIR ORU
Die optische Leseeinheit erlaubt die zeitsparende simultane Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel. Zusätzliche Infrarotdetektoren lassen sich auch nachträglich ergänzen.
Mol ADC – automatische Driftkorrektur
Überwacht die Infrarot-Ausgangssignale fortlaufend und korrigiert sie bei Bedarf. Fester Bestandteil des Mol CS1000.
Automatische Messbereichsanpassung
Das Gerät passt sich der Konzentration in der Probe an – von wenigen ppm bis in den hohen Prozentbereich, ohne Eingriff des Bedieners.
Mol EFC Durchflussregelung
Vollelektronische Durchflussregelung für maximale Stabilität und Reproduzierbarkeit über lange Serien.
Mol Multi Furnace
Am Mol CS1000 lassen sich bis zu drei Mol Premier® Öfen betreiben. Sie wechseln zwischen Matrizes, ohne den Ofen umzubauen, und ergänzen später einen Ausglühofen für die Spurenanalytik – ohne zweiten Analysator.
Siliziumkarbid-Heizelemente
Die vollelektronische Ofensteuerung begrenzt den Strom während der Aufheizphase und maximiert so die Lebensdauer der Heizelemente.
Temperaturkompensation
Ein Sensor erfasst die Umgebungstemperatur und kompensiert den Referenzpunkt des Thermoelements. Die Ofentemperatur bleibt von Schwankungen im Labor unbeeinflusst.
Wartung von außen
Partikelfilter und Chemikalien sind übersichtlich angeordnet und mit wenigen Handgriffen von außen tauschbar. Die offene Anordnung erlaubt eine einfache Sichtkontrolle.

Applikationsdaten

Messwerte, keine Versprechen.

Ergebnisse aus unserem Applikationslabor in München.

Kohle — Applikationsbericht 135022
C62,098 % ± 0,202 · 0,33 %
S2,420 % ± 0,006 · 0,26 %
Einzelmessungenn = 8
Einwaage450 mg
Eingesetztes GerätMol CS1000

Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.

Graphit — Applikationsbericht 135012
C99,959 % ± 0,291 · 0,29 %
Einzelmessungenn = 8
Einwaage450 mg
Eingesetztes GerätMol CS1000

Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.

Calciumcarbonat — Applikationsbericht 135002
C12,014 % ± 0,017 · 0,14 %
Einzelmessungenn = 13
Einwaage351 mg
Eingesetztes GerätMol CS1000

Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.

Zement — Applikationsbericht 135032
C1,128 % ± 0,023 · 2,04 %
S0,507 % ± 0,010 · 1,95 %
Einzelmessungenn = 8
Einwaage502 mg
Eingesetztes GerätMol CS1000

Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.

Applikationsbericht anfordern

Matrix-Finder

Was braucht Ihr Material?

Wählen Sie Ihre Matrix. Sie sehen sofort, welche Ofentemperatur nötig ist, welche Elemente bestimmt werden und zu welchem Applikationsbericht wir Messdaten vorliegen haben.

  • Kohle

    C+S
    ≥ 1350 °C bei schwierigen Proben bis 1450 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1000
    Applikationsbericht
    135022
  • Kohle

    C+S
    ≥ 1350 °C bei schwierigen Proben bis 1450 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1500
    Applikationsbericht
    135023
  • Zement

    C+S
    ≥ 1250 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1000
    Applikationsbericht
    135032
  • Graphit

    C
    > 1000 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1000
    Applikationsbericht
    135012
  • Calciumcarbonat

    C
    > 800 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1000
    Applikationsbericht
    135002
  • Formsand

    C+S
    1350 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1000
    Applikationsbericht
    135052
  • Ton

    C+S
    ≥ 1350 °C bei schwierigen Proben bis 1480 °C
    Eingesetztes Gerät
    Mol CS1500
    Applikationsbericht
    135062
Ihre Matrix ist nicht dabei?
Das ist der Normalfall – wir entwickeln die Methode dafür. Schicken Sie uns eine Probe, wir messen sie kostenlos und erstellen den Applikationsbericht.
Matrix prüfen lassen

Referenzen

Geräte, die seit Jahren laufen.

Anwender und Laborleiter bestätigen uns die Leistung ihrer Geräte schriftlich. Die unterzeichneten Zertifikate liegen uns vor.

Zertifikate anfragen

Das Gerät arbeitet zuverlässig und genau bei der Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel in Feststoffen. Wir sind mit der analytischen Leistung, der Wiederholbarkeit und der Stabilität im Routinebetrieb zufrieden.
Aus den unterzeichneten Leistungszertifikaten, die uns vorliegen. Auf Wunsch der Anwender anonymisiert.
  • Baustoffprüflabor Deutschland Mol CS1500 im Einsatz seit Februar 2024
  • Graphithersteller Deutschland Mol CS1500 im Einsatz seit Juni 2025
  • Unabhängiges Prüflabor Südamerika Mol CS1500 im Einsatz seit Mai 2025
  • Applikationslabor eines Vertriebspartners China Mol CS1000 im Einsatz seit August 2024

Probenmaterialien

Materialien und Proben im Fokus unserer Analytik

Feste und teilweise auch flüssige Materialien, organisch wie mineralisch. Von Kohle, Koks und Öl über Asche, Gips und Böden bis zu Katalysatoren, Gummi, Abfall und Zement.

  • Kohle Kohle
  • Koks Koks
  • Ruß Ruß
  • Zement Zement
  • Ton Ton
  • Formsand Formsand
  • Graphit Graphit
  • Kunststoff Kunststoff

Weitere Matrizes, die wir routinemäßig messen: Öl · Asche · Katalysatoren · Kalkstein · Gips · Böden · Gummi · Abfall · Sand · Tabak · Pflanzenteile

Einsatzbereiche

Wo unsere Geräte stehen.

Überall, wo die chemische Zusammensetzung über den Wert eines Materials entscheidet – und wo der Messwert einer Prüfung standhalten muss.

  • Bergbau, Geologie und Kohle
  • Umwelt und Recycling
  • Energieerzeugung und Kraftwerke
  • Chemie und Kunststoffe
  • Baustoffe und Zement
  • Agrarwissenschaften
  • Medizin und Pharma
  • Forschung und Entwicklung
Mol CS1500 mit Monitor, auf dem die Mol Auswertesoftware mit Messkurven für Kohlenstoff und Schwefel dargestellt ist

Mol Software

Software, die den Laboralltag kennt.

Die zentrale Steuer- und Auswertesoftware Mol bedient den CS1000, den CS1500 und alle Öfen der Premier®-Serie. Windows-basiert, mehrsprachig. Was sie von einer reinen Messwerterfassung unterscheidet, sind die Funktionen, die man erst im Routinebetrieb vermisst:

  • Fraktionierte Analyse

    Über mehrstufige Ofenrampen wertet die Software die Messkurve stufenweise aus. So trennen Sie Kohlenstoff nach Freisetzungstemperatur – etwa organischen von anorganischem Anteil – in einem einzigen Analysenlauf.

  • Mehrpunktkalibrierung

    Über mehrere Standards legt die Software eine Kalibrierkurve statt einer Geraden durch den Nullpunkt. Das zahlt sich aus, wenn Sie über mehrere Größenordnungen messen – vom Spurengehalt bis zum Hauptbestandteil – und am oberen Ende nicht in die Nichtlinearität laufen wollen. Blindwert und Kalibrierprüfung werden mit dokumentiert.

  • Ergebnis auf Trockenbasis

    Tragen Sie die separat bestimmte Feuchte ein, rechnet die Software das Ergebnis automatisch um. Der Rohwert bleibt dabei erhalten, beide Werte stehen im Bericht.

  • Diagnose mit Serviceexport

    Signalverläufe und Ereignisse lassen sich als Datei exportieren und unserem Service schicken. Viele Störungen klären sich so, ohne dass jemand anreisen muss.

  • Gassparmodus

    Zwischen den Analysen wird der Sauerstoffstrom gedrosselt. Bei Gaspreisen, die Laborbudgets spürbar belasten, rechnet sich das über ein Gerätejahr.

  • Benutzerrollen

    Anwender messen, kalibrieren und berichten. Erweiterte Einstellungen bleiben dem Administrator vorbehalten – wichtig, wenn mehrere Schichten am selben Gerät arbeiten.

Normen

Normkonform messen.

Die Elementaranalysatoren Mol CS1000 und Mol CS1500 sowie die Verbrennungsöfen der Mol Premier®-Serie erfüllen oder übertreffen die Anforderungen der gängigen ASTM-, DIN-, EN- und ISO-Normen für die Kohlenstoff- und Schwefelbestimmung mittels Verbrennungsanalyse.

Die konkret anwendbaren Normen nennen wir Ihnen bezogen auf Ihre Matrix und Ihren Konzentrationsbereich.

Warum Mol Analytik

Wofür wir antreten.

Wir bauen keine Geräte, die im Prospekt gut aussehen. Wir bauen Geräte, die nach fünf Jahren Dauerbetrieb in einer staubigen Halle immer noch den richtigen Wert liefern.

  1. High-End zum fairen Preis

    Hochwertige Analysentechnik soll kein Privileg großer Konzernlabore sein. Wir entwickeln Geräte auf dem Stand der Technik und halten den Preis dabei im Rahmen.

  2. Sonderanfertigungen

    Wenn Ihre Anwendung von der Norm abweicht, bauen wir den Analysator passend dazu. Angepasste Messbereiche sind bei uns kein Aufpreis, sondern Standard.

  3. Gebaut für die Schwerindustrie

    Staub, Vibration, Temperaturschwankungen: Unsere Geräte sind für Umgebungen ausgelegt, in denen Laborelektronik sonst aufgibt.

  4. Solide Konstruktion

    Robuste Mechanik, wartungsarme Technik, von außen zugängliche Verschleißteile. Was oft getauscht wird, muss ohne Werkzeug erreichbar sein.

  5. Verlässlichkeit und Genauigkeit

    Unsere Produkte liefern Ergebnisse, auf die Sie Entscheidungen und Konformitätsnachweise stützen können.

  6. Betreuung, die bleibt

    Von der Installation über die Schulung bis zur laufenden Wartung. Partnerschaft heißt bei uns, auch nach der Rechnung erreichbar zu sein.

Service

Fachkompetenz, Engagement und eine große Portion Freundlichkeit.

Geräte sind nur die Hälfte. Die andere Hälfte ist, dass sie messen, wenn Sie messen müssen. Präzision ist unser Anspruch. Zuverlässigkeit unser Versprechen.

Messbereiche nach Maß
Senden Sie uns Ihre Proben. Unser Applikationslabor analysiert sie und passt den Messbereich Ihres Analysators exakt an Ihre Anforderungen an – ohne Aufpreis.
Installation und Einweisung
Aufstellung, Kalibrierung und Schulung Ihres Personals vor Ort.
Technischer Support
Technische Unterstützung, Fehlersuche und maßgeschneiderte Lösungen – von der ersten Beratung bis zum laufenden Betrieb.
Ersatz- und Verschleißteile
Verbrauchsmaterial, Referenzmaterialien und Ersatzteile direkt vom Hersteller.
Mitarbeiterin von Mol Analytik im Gespräch, schwarzweiße Porträtaufnahme
Hinter jeder Anfrage steht bei uns ein Mensch, der Ihre Matrix kennt – kein Ticketsystem.

Häufige Fragen

Wie funktioniert ein Kohlenstoff-/Schwefelanalysator?
Die Probe wird in einem Ofen unter Sauerstoffüberschuss verbrannt. Der enthaltene Kohlenstoff oxidiert zu CO₂, der Schwefel zu SO₂. Die Verbrennungsgase werden entstaubt und getrocknet und anschließend in nichtdispersiven Infrarotmesszellen quantifiziert. Da jedes Gas Infrarotlicht nach einem eigenen Spektralmuster absorbiert und die Absorption der Konzentration proportional ist, ergibt sich der Massenanteil direkt aus dem Signal und der Probeneinwaage.
Was ist der Unterschied zwischen Mol CS1000 und Mol CS1500?
Beide Geräte arbeiten nach demselben Prinzip: Verbrennung im horizontalen Widerstandsofen mit anschließender NDIR-Detektion. Der Unterschied liegt im Aufbau. Der CS1500 hat den Hochtemperaturofen integriert, baut unter 180 Liter Volumen und ist damit das kompakte Komplettgerät für Labore mit wenig Stellfläche. Der CS1000 arbeitet mit externen Mol Premier® Öfen: Über die Mol Multi Furnace Technologie lassen sich bis zu drei Öfen an einen Analysator hängen. Das lohnt sich, wenn Sie mehrere Matrizes mit unterschiedlichen Ofentemperaturen fahren oder später einen Ausglühofen für die Spurenanalytik ergänzen wollen. Beide lassen sich mit bis zu vier unabhängigen Infrarotdetektoren konfigurieren.
Welchen Messbereich decken die Analysatoren ab?
Kohlenstoff von 0,025 mg bis 500 mg absolut, Schwefel von 0,025 mg bis 100 mg absolut. Bezogen auf eine Einwaage von 500 mg entspricht das bis zu 100 Prozent Kohlenstoff und bis zu 20 Prozent Schwefel. Durch die Konfiguration mit mehreren Messzellen in unterschiedlichen Bereichen wird dieser Umfang abgedeckt, ohne dass Proben verdünnt werden müssen.
Wie lange dauert eine Analyse?
Typischerweise 60 bis 120 Sekunden, abhängig von Matrix und Heizprogramm. Signalauswertung und Ergebnisausgabe erfolgen automatisch.
Widerstandsofen oder Induktionsofen – was ist der Unterschied?
Der Unterschied liegt darin, wie die Wärme entsteht. Ein Induktionsofen erzeugt ein hochfrequentes Magnetfeld, das im leitfähigen Material selbst Ströme und damit Wärme induziert; so sind über 2000 °C erreichbar. Das ist der richtige Weg für Stahl und andere Metalle, bei denen der Kohlenstoff im Gefüge gebunden ist und häufig ein Beschleuniger wie Wolfram oder Eisen zugesetzt wird. Ein Widerstandsofen heizt über Heizelemente, ähnlich einem Backofen, und arbeitet bis 1550 °C. Dafür ist die Temperatur gleichmäßig und über den gesamten Verlauf steuerbar, es braucht keinen Hochfrequenzgenerator und in der Regel keine oder deutlich weniger Zuschlagstoffe. Für nichtmetallische Proben wie Kohle, Koks, Graphit, Boden, Zement oder Abfälle reichen die erreichbaren Temperaturen aus – Kohle etwa setzt Kohlenstoff und Schwefel unter geeigneten Bedingungen bereits bei rund 1300 °C vollständig um. Dort ist der Widerstandsofen die wirtschaftlichere Wahl: einfacher im Aufbau, günstiger im Betrieb und ohne laufende Kosten für Beschleuniger.
Welche Proben lassen sich analysieren?
Feste, überwiegend organische Materialien und teilweise auch Flüssigkeiten: Kohle, Koks, Öl, Asche, Katalysatoren, Kalkstein, Gips, Böden, Gummi, Abfall, Graphit, Zement, Sand, Ruß, Tabak und Pflanzenteile.
Wie hoch darf die Einwaage sein?
Die Standardeinwaage beträgt 300 bis 350 Milligramm, Einwaagen von 500 Milligramm und mehr sind möglich. Der CS1500 verarbeitet bei Bodenproben bis zu 10 Gramm. Hohe Einwaagen verringern den Fehler durch inhomogene Probenzusammensetzung und liefern repräsentativere Ergebnisse.
Wozu dient der Ausglühofen?
Tiegel und Schiffchen bringen selbst Kohlenstoff mit. Dieser Blindwert liegt in der Größenordnung der Gehalte, die in der Spurenanalytik gemessen werden sollen, und verfälscht das Ergebnis entsprechend. Der Mol Premier® 1350 Ausglühofen glüht die Probenträger vor dem Einsatz aus: Der Kohlenstoff-Blindwert sinkt und wird vor allem reproduzierbar – eine wichtige Voraussetzung für belastbare Werte im unteren ppm-Bereich.
Lassen sich auch TOC und TIC bestimmen?
Ja. Der Mol CS1000 erlaubt die Bestimmung von Umweltparametern wie TOC (gesamter organischer Kohlenstoff) und TIC (gesamter anorganischer Kohlenstoff).
Welche Normen werden erfüllt?
Die Analysatoren Mol CS1000 und Mol CS1500 sowie die Öfen der Mol Premier®-Serie erfüllen oder übertreffen die Anforderungen der gängigen ASTM-, DIN-, EN- und ISO-Normen für die Verbrennungsanalytik. Welche Norm für Ihre Anwendung konkret gilt, klären wir anhand Ihrer Matrix und Ihres Konzentrationsbereichs.
Können Detektoren nachgerüstet werden?
Ja. Beide Analysatoren sind modular aufgebaut. Ein Gerät, das zunächst nur für Kohlenstoff oder nur für Schwefel konfiguriert wurde, lässt sich später um weitere Infrarotdetektoren oder Messbereiche erweitern.
Wo werden die Geräte gebaut?
Entwicklung, Fertigung, Applikationslabor und Service sind bei der Mol Analytik GmbH in München unter einem Dach. Vertrieb und technischer Support laufen weltweit über unser Partnernetz.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre Matrix.

Sagen Sie uns, was Sie messen müssen und in welchem Bereich. Am schnellsten geht es, wenn Sie uns eine Probe schicken – oder wir messen sie gemeinsam in einem Online-Meeting. Beides kostenlos und unverbindlich.

Telefon +49 (0) 89 124 178 00 E-Mail info@mol.de München