Mol Analytik GmbH · München
Kohlenstoff und Schwefel, bis auf 0,025 Milligramm.
Mol Analytik entwickelt und baut Elementaranalysatoren und Hochtemperaturöfen für die Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel in Feststoffen. Robust genug für die Schwerindustrie, präzise genug für die Forschung.
Kostenlose Probenanalyse
Schicken Sie uns Ihre Probe. Wir messen sie.
Über Analyseergebnisse zu sprechen, ist das eine. Zu erleben, was ein Mol Analysator aus Ihrem Material herausholt, ist etwas ganz anderes. Wir analysieren Ihre Probe in unserem Applikationslabor in München – kostenlos und unverbindlich.
Die vier Schritte zu Ihrem persönlichen Applikationsbericht
- 01
Probe senden
Schicken Sie uns 20 bis 50 Gramm Ihres Materials mit einer kurzen Beschreibung: Matrix, erwarteter Gehaltsbereich, geforderte Norm.
- 02
Wir messen
Unsere Applikationsspezialisten entwickeln die Methode für Ihre Matrix und fahren eine vollständige Messreihe.
- 03
Sie bekommen die Zahlen
Sie erhalten einen Applikationsbericht mit Einzelmessungen, Mittelwert und absoluter sowie relativer Abweichung. Dieselben Daten, die Sie oben auf dieser Seite sehen.
- 04
Erst dann die Kaufentscheidung
Die Analyse verpflichtet Sie zu nichts. Entscheiden Sie sich danach für ein Gerät, legen wir Detektorkonfiguration und Messbereich auf Basis Ihrer eigenen Messergebnisse fest. Sie bekommen also kein Standardgerät, sondern eines, dessen Messbereich auf Ihre Proben zugeschnitten ist – ohne Aufpreis.
Kein Vertriebsgespräch als Vorbedingung. Sie bekommen Messwerte, auch wenn Sie sich danach anders entscheiden.
kostenlos
Oder schauen Sie live zu.
Auf Wunsch messen wir Ihre Probe in einem Online-Meeting, während Sie zusehen. Sie verfolgen Einwaage, Verbrennungsverlauf und Messkurve in Echtzeit auf unserem Bildschirm und können direkt Fragen stellen. Im Anschluss erhalten Sie das vollständige Protokoll der gemeinsam durchgeführten Messungen – mit allen Einzelwerten, Mittelwert und Abweichungen. Sie haben also beides: den Messwert auf dem Papier und die Gewissheit, gesehen zu haben, wie er zustande kam.

Elementaranalysator
Mol CS1500
Unter 180 Liter Bauvolumen – einer der kompaktesten Analysatoren seiner Klasse. Integrierter Hochtemperaturofen bis 1550 °C, hohe Einwaagen bis 10 Gramm bei Bodenproben, Messbereiche individuell auf Ihre Matrix zugeschnitten.
- 450 – 1550 °C
- 0,1 °C Auflösung
- bis 100 % C
- bis 20 % S

Hochtemperaturöfen
Mol Premier®
Widerstandsbeheizte Hochtemperaturöfen. Für jede Probe den richtigen Ofen: für besonders große Proben, für besonders hohe Temperaturen und für besonders niedrige Konzentrationen.
- Mol Premier® 1350 VerbrennungsofenVollständige Oxidation der Probe im Sauerstoffstrom bei bis zu 1550 °C.
- Mol Premier® 1350 AusglühofenGlüht Tiegel und Schiffchen aus und senkt so den Kohlenstoff-Blindwert – eine wichtige Voraussetzung für die Spurenanalytik.
- Mol Premier® 1000 VerbrennungsofenFür besonders große Proben. Großer Rohrdurchmesser, zerstörungsfreie Bestimmung.
Mol Premier® 1000 Verbrennungsofen, Mol Premier® 1350 Verbrennungsofen und Mol Premier® 1350 Ausglühofen.
Elementaranalysator
Mol CS1000
Der Analysator mit externem Ofen. Über die Mol Multi Furnace Technologie lassen sich bis zu drei Hochtemperaturöfen an einem einzigen Analysator betreiben – etwa zwei Verbrennungsöfen für verschiedene Matrizes plus einen Ausglühofen. Jederzeit nachrüstbar.
- bis zu 3 Öfen
- TC und TS simultan
- TOC und TIC
- 1 – 4 IR-Zellen

Mol Multi Furnace
Ein Analysator, bis zu drei Öfen.
Zwei Verbrennungsöfen für unterschiedliche Matrizes und ein Ausglühofen zur Absenkung des Kohlenstoff-Blindwerts – alle an einem Mol CS1000 und aus einer Software gesteuert. Sie wechseln die Anwendung per Mausklick statt den Ofen umzubauen, und erweitern die Anlage, wenn der Bedarf wächst.
Messprinzip
Verbrennung, Reinigung, Detektion.
Jede Analyse folgt demselben physikalischen Pfad – nachvollziehbar und reproduzierbar.
Verbrennung im Sauerstoffstrom
Die Probe wird im Keramikschiffchen eingewogen und im horizontalen Widerstandsofen bei bis zu 1550 °C verbrannt. Sauerstoff dient gleichzeitig als Oxidationsmittel und Trägergas. Der enthaltene Kohlenstoff oxidiert zu CO₂, der Schwefel zu SO₂. Entscheidend ist dabei die Temperatur: Sulfate zersetzen sich erst oberhalb von etwa 1400 °C vollständig – bleiben sie stabil, fällt der Schwefelwert zu niedrig aus. Die Mol Premier® Öfen erreichen bis 1550 °C und decken diesen Bereich ab.
Gasreinigung und Trocknung
Ein elektronischer Durchflussregler hält die Strömung konstant. Staubfallen und Feuchtigkeitsabsorber liefern ein staubfreies, trockenes Gasgemisch an die Messzellen. Das schont die Optik und stabilisiert die Basislinie über lange Messreihen.
NDIR-Detektion
Die Detektion erfolgt in elementspezifischen, nichtdispersiven Infrarotmesszellen. Jedes Gas absorbiert Infrarotlicht nach seinem eigenen Spektralmuster, die Absorption ist der Konzentration proportional. Der Infrarotpfad besteht aus Aluminium und Gold.
Auswertung auf die Einwaage
Die Signale werden linearisiert, integriert, durch das Probengewicht dividiert und als Massenanteil in Prozent C und Prozent S ausgegeben. Die Waage übermittelt die Einwaage direkt an den PC, manuelle Eingabe ist ebenfalls möglich.
Technik im Detail
Entwickelt für höchste Ansprüche.
Applikationsdaten
Messwerte, keine Versprechen.
Ergebnisse aus unserem Applikationslabor in München.
| C | 62,098 % ± 0,202 · 0,33 % |
|---|---|
| S | 2,420 % ± 0,006 · 0,26 % |
| Einzelmessungen | n = 8 |
| Einwaage | 450 mg |
| Eingesetztes Gerät | Mol CS1000 |
Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.
| C | 99,959 % ± 0,291 · 0,29 % |
|---|---|
| Einzelmessungen | n = 8 |
| Einwaage | 450 mg |
| Eingesetztes Gerät | Mol CS1000 |
Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.
| C | 12,014 % ± 0,017 · 0,14 % |
|---|---|
| Einzelmessungen | n = 13 |
| Einwaage | 351 mg |
| Eingesetztes Gerät | Mol CS1000 |
Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.
| C | 1,128 % ± 0,023 · 2,04 % |
|---|---|
| S | 0,507 % ± 0,010 · 1,95 % |
| Einzelmessungen | n = 8 |
| Einwaage | 502 mg |
| Eingesetztes Gerät | Mol CS1000 |
Mittelwert ± Abw. abs. · Abw. rel.
Matrix-Finder
Was braucht Ihr Material?
Wählen Sie Ihre Matrix. Sie sehen sofort, welche Ofentemperatur nötig ist, welche Elemente bestimmt werden und zu welchem Applikationsbericht wir Messdaten vorliegen haben.
-
Kohle
C+S≥ 1350 °C bei schwierigen Proben bis 1450 °C -
Kohle
C+S≥ 1350 °C bei schwierigen Proben bis 1450 °C -
Zement
C+S≥ 1250 °C -
Graphit
C> 1000 °C -
Calciumcarbonat
C> 800 °C -
Formsand
C+S1350 °C -
Ton
C+S≥ 1350 °C bei schwierigen Proben bis 1480 °C
Referenzen
Geräte, die seit Jahren laufen.
Anwender und Laborleiter bestätigen uns die Leistung ihrer Geräte schriftlich. Die unterzeichneten Zertifikate liegen uns vor.
Das Gerät arbeitet zuverlässig und genau bei der Bestimmung von Kohlenstoff und Schwefel in Feststoffen. Wir sind mit der analytischen Leistung, der Wiederholbarkeit und der Stabilität im Routinebetrieb zufrieden.
- Baustoffprüflabor Mol CS1500 im Einsatz seit Februar 2024
- Graphithersteller Mol CS1500 im Einsatz seit Juni 2025
- Unabhängiges Prüflabor Mol CS1500 im Einsatz seit Mai 2025
- Applikationslabor eines Vertriebspartners Mol CS1000 im Einsatz seit August 2024
Probenmaterialien
Materialien und Proben im Fokus unserer Analytik
Feste und teilweise auch flüssige Materialien, organisch wie mineralisch. Von Kohle, Koks und Öl über Asche, Gips und Böden bis zu Katalysatoren, Gummi, Abfall und Zement.
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Kohle
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Koks
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Ruß
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Zement
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Ton
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Formsand
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Graphit
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Kunststoff
Weitere Matrizes, die wir routinemäßig messen: Öl · Asche · Katalysatoren · Kalkstein · Gips · Böden · Gummi · Abfall · Sand · Tabak · Pflanzenteile
Einsatzbereiche
Wo unsere Geräte stehen.
Überall, wo die chemische Zusammensetzung über den Wert eines Materials entscheidet – und wo der Messwert einer Prüfung standhalten muss.
- Bergbau, Geologie und Kohle
- Umwelt und Recycling
- Energieerzeugung und Kraftwerke
- Chemie und Kunststoffe
- Baustoffe und Zement
- Agrarwissenschaften
- Medizin und Pharma
- Forschung und Entwicklung

Mol Software
Software, die den Laboralltag kennt.
Die zentrale Steuer- und Auswertesoftware Mol bedient den CS1000, den CS1500 und alle Öfen der Premier®-Serie. Windows-basiert, mehrsprachig. Was sie von einer reinen Messwerterfassung unterscheidet, sind die Funktionen, die man erst im Routinebetrieb vermisst:
Fraktionierte Analyse
Über mehrstufige Ofenrampen wertet die Software die Messkurve stufenweise aus. So trennen Sie Kohlenstoff nach Freisetzungstemperatur – etwa organischen von anorganischem Anteil – in einem einzigen Analysenlauf.
Mehrpunktkalibrierung
Über mehrere Standards legt die Software eine Kalibrierkurve statt einer Geraden durch den Nullpunkt. Das zahlt sich aus, wenn Sie über mehrere Größenordnungen messen – vom Spurengehalt bis zum Hauptbestandteil – und am oberen Ende nicht in die Nichtlinearität laufen wollen. Blindwert und Kalibrierprüfung werden mit dokumentiert.
Ergebnis auf Trockenbasis
Tragen Sie die separat bestimmte Feuchte ein, rechnet die Software das Ergebnis automatisch um. Der Rohwert bleibt dabei erhalten, beide Werte stehen im Bericht.
Diagnose mit Serviceexport
Signalverläufe und Ereignisse lassen sich als Datei exportieren und unserem Service schicken. Viele Störungen klären sich so, ohne dass jemand anreisen muss.
Gassparmodus
Zwischen den Analysen wird der Sauerstoffstrom gedrosselt. Bei Gaspreisen, die Laborbudgets spürbar belasten, rechnet sich das über ein Gerätejahr.
Benutzerrollen
Anwender messen, kalibrieren und berichten. Erweiterte Einstellungen bleiben dem Administrator vorbehalten – wichtig, wenn mehrere Schichten am selben Gerät arbeiten.
Normen
Normkonform messen.
Die Elementaranalysatoren Mol CS1000 und Mol CS1500 sowie die Verbrennungsöfen der Mol Premier®-Serie erfüllen oder übertreffen die Anforderungen der gängigen ASTM-, DIN-, EN- und ISO-Normen für die Kohlenstoff- und Schwefelbestimmung mittels Verbrennungsanalyse.
Die konkret anwendbaren Normen nennen wir Ihnen bezogen auf Ihre Matrix und Ihren Konzentrationsbereich.
Warum Mol Analytik
Wofür wir antreten.
Wir bauen keine Geräte, die im Prospekt gut aussehen. Wir bauen Geräte, die nach fünf Jahren Dauerbetrieb in einer staubigen Halle immer noch den richtigen Wert liefern.
High-End zum fairen Preis
Hochwertige Analysentechnik soll kein Privileg großer Konzernlabore sein. Wir entwickeln Geräte auf dem Stand der Technik und halten den Preis dabei im Rahmen.
Sonderanfertigungen
Wenn Ihre Anwendung von der Norm abweicht, bauen wir den Analysator passend dazu. Angepasste Messbereiche sind bei uns kein Aufpreis, sondern Standard.
Gebaut für die Schwerindustrie
Staub, Vibration, Temperaturschwankungen: Unsere Geräte sind für Umgebungen ausgelegt, in denen Laborelektronik sonst aufgibt.
Solide Konstruktion
Robuste Mechanik, wartungsarme Technik, von außen zugängliche Verschleißteile. Was oft getauscht wird, muss ohne Werkzeug erreichbar sein.
Verlässlichkeit und Genauigkeit
Unsere Produkte liefern Ergebnisse, auf die Sie Entscheidungen und Konformitätsnachweise stützen können.
Betreuung, die bleibt
Von der Installation über die Schulung bis zur laufenden Wartung. Partnerschaft heißt bei uns, auch nach der Rechnung erreichbar zu sein.
Service
Fachkompetenz, Engagement und eine große Portion Freundlichkeit.
Geräte sind nur die Hälfte. Die andere Hälfte ist, dass sie messen, wenn Sie messen müssen. Präzision ist unser Anspruch. Zuverlässigkeit unser Versprechen.
Häufige Fragen
Wie funktioniert ein Kohlenstoff-/Schwefelanalysator?
Was ist der Unterschied zwischen Mol CS1000 und Mol CS1500?
Welchen Messbereich decken die Analysatoren ab?
Wie lange dauert eine Analyse?
Widerstandsofen oder Induktionsofen – was ist der Unterschied?
Welche Proben lassen sich analysieren?
Wie hoch darf die Einwaage sein?
Wozu dient der Ausglühofen?
Lassen sich auch TOC und TIC bestimmen?
Welche Normen werden erfüllt?
Können Detektoren nachgerüstet werden?
Wo werden die Geräte gebaut?
Kontakt
Sprechen wir über Ihre Matrix.
Sagen Sie uns, was Sie messen müssen und in welchem Bereich. Am schnellsten geht es, wenn Sie uns eine Probe schicken – oder wir messen sie gemeinsam in einem Online-Meeting. Beides kostenlos und unverbindlich.