Hochtemperaturöfen Mol Premier®
Bei den Laboröfen der Mol Premier® Serie zur Elementaranalyse handelt es sich um widerstandsbeheizte Hochtemperaturöfen für Temperaturen bis zu 1.550 °C. Alle Öfen verfügen über ein modernes Touch-Display sowie spezielle und leicht zu bedienende Anwendungssoftware, die auf die Anforderungen eines modernen Laborofens individuell zugeschnitten wurde. Alle Öfen lassen sich in unterschiedlichen Betriebsmodi betreiben.
- Schnelles Heizen (mit maximaler Leistung)
- Heizen in Rampen (zum Schutz der Heizelemente während der Aufheizphase) und
- Zeitgesteuertes Heizen (Energiesparend für niedrige Betriebskosten).
Sie erhalten alle Öfen in 3 verschiedenen Bauformen, die auf den jeweiligen Anwendungsfall hin optimiert wurden:
- Mol Premier®1350 Verbrennungsofen für den thermischen Aufschluss im Sauerstoffstrom bei hohen Temperaturen.
- Mol Premier®1000 Verbrennungsofen für den thermischen Aufschluss im Sauerstoffstrom von besonders großen Proben.
- Mol Premier®1350 Ausglühofen für die Reduzierung von Blindwerten der Probenträger wie Schiffchen und Tiegel nach ASTM E1019, ISO 9556 und ISO 4935.
Neben der leichten Bedienbarkeit und dem robusten Aufbau zeichnen sich die Laboröfen durch einen besonders hohen Wirkungsgrad, geringen Energieverbrauch und geringen Verschleiß aus. Zudem gewährleistet Mol Analytik eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit für alle seine Produkte.
Verbrennung von Proben bei hohen Temperaturen
Zur Verbrennung von festen Proben in Form von Stücken, Spänen, Pulver und Pasten im Sauerstoffstrom bei besonders hohen Temperaturen bis zu 1.550 °C empfiehlt Mol Analytik den Mol Premier®1350 Verbrennungsofen. Die Proben werden in Probenschiffchen aus Keramik mit einem Probeneinführstab in die heiße Zone des Laborofens hineingeschoben. Der Rohrdurchmesser des Verbrennungsrohres beträgt 28 mm. Im Sauerstoffstrom wird die Probe vollständig verbrannt. Das Messgas kann anschließend über ein an den Laborofen angeschlossenes Analysensystem wie den Elementaranalysator CS1000 bestimmt werden. [mehr erfahren…]
Verbrennung von besonders großen Proben
Zur Verbrennung von besonders großen, festen Proben in Form von Stücken, Spänen, Pulver und Pasten im Sauerstoffstrom bei Temperaturen bis zu 1.050 °C empfiehlt Mol Analytik den Mol Premier®1000 Verbrennungsofen. Die Proben werden in Probenschiffchen aus Quarzglas mit einem Probeneinführstab in die heiße Zone des Laborofens hineingeschoben. Der Rohrdurchmesser des Durchflußreaktors aus Quarzglas beträgt 50 mm. Im Sauerstoffstrom wird die Probe vollständig verbrannt. Das Messgas kann anschließend über ein an den Laborofen angeschlossenes Analysensystem wie den Elementaranalysator CS1000 bestimmt werden. [mehr erfahren…]
Verbrennung von Proben im empfindlichen ppm Bereich
Für die Bestimmung von Elementgehalten im empfindlichen ppm Bereich kann es notwendig sein, die Blindwerte der Probenträger wie Schiffchen und Tiegel zu reduzieren. Hier empfiehlt Mol Analytik den Mol Premier®1350 Ausglühofen. Das beidseitig offene Ausglührohr des Laborofens verfügt über einen Durchmesser von 29 mm und erreicht Temperaturen bis zu 1.350 °C. Der Mol Premier®1350 Ausglühofen erfüllt oder übertrifft die gängigen Normen wie ASTM E1019 “Standard Test Methods for Determination of Carbon, Sulfur, Nitrogen, and Oxygen in Steel, Iron, Nickel, and Cobalt Alloys by Various Combustion and Inert Gas Fusion Techniques” und ISO 9556 “Stahl und Eisen – Bestimmung des Gesamtkohlenstoffgehalts – Verfahren mit Infrarotabsorption nach Verbrennung im Induktionsofen” und ISO 4935 “Stahl und Eisen – Bestimmung des Schwefelgehalts – Methode mit Infrarotabsorption nach Verbrennung im Induktionsofen“. [mehr erfahren…]
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Abbildungen ähnlich. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Bei Mol Premier® handelt es sich um eine eingetragene Marke der Mol Analytik GmbH.